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Guten Tag Pia Wagner,

unser Newsletter steht ganz im Zeichen der „Zahlen“, des Themas der jüngsten WZB-Mitteilungen. Die Erbsen-Bilderstrecke ist ein echter Hingucker. Wenn Sie diese und alle weiteren Nummern unseres Forschungsmagazins regelmäßig im Briefkasten haben wollen: Schenken Sie sich ein kostenfreies Abo! Im Zentrum dieses Hefts blicken wir außerdem auf die Erste Interdisziplinäre WZB-Jahreskonferenz „The Future of Democracy?“ zurück. 

Neues

„Zahlen“ – das neue Heft der WZB-Mitteilungen

Parlamentsreden, Arbeitsstunden, Geburtenraten, Google-Anfragen – kaum eine Größe, die nicht in eine Statistik gefasst werden könnte. Der Anspruch von Sozialwissenschaften ist es, Dinge und Entwicklungen vergleichbar zu machen, oft mit Hilfe von Zahlen. Doch gelingt das tatsächlich? „Zahlen“ heißt das neue Heft der WZB-Mitteilungen. Es präsentiert Datensätze und Kennziffern, es diskutiert aber auch die Grenzen der Messbarkeit.

Im Zeichen der Erbse
Wie schön, dass Grün ohnehin die Kennfarbe der WZB-Mitteilungen ist. Leuchtend grüne Erbsen zieren diesmal das Cover, und das kleine runde Gemüse ist fotografisch der Star im ganzen Heft. Die Hamburger Fotografin Joy Kröger hat ein Fotoshooting veranstaltet und das Klischee aufgespießt, dass es in der Sozialforschung um pedantisches Klein-Klein gehe, um Erbsenzählen eben.

Vom Wort zur Zahl

In den Sitzungen des Deutschen Bundestags fiel im Laufe des Jahres 409-mal das Wort „Problem“. Über eine „Lösung“ dagegen sprachen die Abgeordneten 222-mal. Eine Spielerei? Auf den ersten Blick vielleicht. Der Ansatz von Greta Groß und Rebecca Kittel reicht darüber hinaus. Die Forscherinnen zeigen, wie digitale Tools dabei helfen, aus der Verwendung von Sprache Rückschlüsse auf politische Zusammenhänge zu ziehen.

Unverzichtbar: Datensätze

Zwei große Bestände von Daten werden im Heft präsentiert: Das Manifesto-Projekt analysiert seit 50 Jahren Wahlprogramme und verfügt inzwischen über mehr als zwei Millionen maschinenlesbare Sätze. Und die Internationale Datenbank für Reproduktionspolitik macht Analysen darüber möglich, warum Menschen Kinder bekommen oder nicht.

Die Spur im Netz

Das Bild ist eindeutig: Die Kurve hat Dellen nach unten – und zwar immer da, wo Schulferien sind. Alexander Dicks hat die Google-Anfragen nach „ChatGPT“ gezählt und dieses Muster gefunden. Die Schlussfolgerung: Das digitale Tool scheint stark für schulische Belange genutzt zu werden. Ein kleines Beispiel dafür, dass es neben aufwändigen Befragungen auch die Methode gibt, direkt im Internet auf Spurensuche zu gehen.

Die Vieldeutigkeit der Zahlen

Es ist gut, verlässliche Datensätze zu haben. Doch leider sagen Zahlen an sich noch wenig aus – beziehungsweise viel, denn es gibt immer mehrere Möglichkeiten der Deutung. Im Gespräch mit Redakteurin Gabriele Kammerer reflektieren die Ungleichheitsforscherin Lena Hipp und der Migrationsforscher Ruud Koopmans darüber, welche Bedeutung Zahlen für ihre Arbeit haben.

Über den Tellerrand

Johannes Gerschewski: neuer Heisenberg Fellow
Johannes Gerschweski
Wir freuen uns, dass WZB-Forscher Johannes Gerschewski seit Januar 2026 Fellow im Heisenberg-Programm ist. Er erforscht in seinem neuen Projekt „Demokratische Selbstverteidigung in Zeiten von Autokratisierung“, wie sich liberale Demokratien gegen den gegenwärtigen globalen Trend der demokratischen Regression wehren können. Das Heisenberg Fellowship wird für fünf Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
Foto: David Ausserhofer/WZB

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