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WZB
Newsletter
2|26
Guten Tag ,

hier kommt der Februar-Newsletter, in dem wir Ihnen mehrere neue Studien vorstellen. Es geht unter anderem um die Wirksamkeit von Strategien in der Zivilgesellschaft gegen rechtsextreme Akteure sowie um Ungleichheit und sozialen Aufstieg. Nie war unsere Rubrik „Über den Tellerrand“ passender als bei dem Gespräch von Steffen Huck und Paul Valentin Fröhling in den WZB-Mitteilungen.

Neues

Wirksam gegen Rechtsaußen – Strategien der Zivilgesellschaft 
Zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland nutzen unterschiedliche Strategien in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Im WZB-Projekt „Wirksam gegen Rechtsaußen“ wurden diese Strategien mithilfe von 191 Praxis-Handreichungen und 56 wissenschaftlichen Studien untersucht und systematisiert. Ein Fazit im neuen Policy Brief aus dem Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (WZB/Freie Universität Berlin): Während umfangreiches Praxiswissen existiert, gibt es nur begrenzte wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, welche Strategien tatsächlich wirken.

Von Reichtum träumen

Große Ungleichheit sorgt für einen unrealistisch optimistischen Blick auf die Chancen des sozialen Aufstiegs – ein Mechanismus, durch den sich Ungleichheit selbst stabilisiert. Das zeigt eine aktuelle WZB-Studie von Julia Baumann und Yiming Liu, die auf länderübergreifenden Umfragedaten und einem Online-Experiment basiert.

Digitaler Autoritarismus

Weisses Haus
Die Kontrolle des digitalen öffentlichen Raums ist kostspielig. Autoritäre Regierungen stützen sich dabei häufig auf direkte Investitionen anderer Autokratien in die Internetinfrastruktur. Das stellt WZB-Forscherin Lisa Garbe in ihrer neuen Studie fest.

WZB People

Wie beeinflussen sich verschiedene Rechtsräume?

Dana Burchardt
Wir freuen uns, dass Dana Burchardt als Fellow im Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am WZB forscht. Sie untersucht in ihrem neuen Forschungsprojekt „Interagierende Rechtsräume“, wie verschiedene internationale, regionale, nationale und transnationale Rechtsräume miteinander in Beziehung treten. Das Heisenberg Fellowship wird für fünf Jahre von der DFG gefördert. 

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Über den Tellerrand

🍽️ „Herr Ober, zahlen bitte!“

Es war gut. Das Essen und der Service. Sie legen die Serviette zusammen. Die Rechnung kommt – und mit ihr ein entscheidender Moment. Was geben Sie zusätzlich zur angegebenen Summe? Wie bemessen Sie das Trinkgeld? Ein Thema aus der Gastwirtschaft – ein Wirtschaftsthema, fand Steffen Huck und lud den Sommelier Paul Valentin Fröhling zum Gespräch ein. Den Ökonomen Huck, Forschungsprofessor Verhaltensökonomie und Entscheidungsfreiheit am WZB, interessiert, welche Motive Menschen leiten, wenn sie Geld ausgeben. Den Dialog der beiden lesen Sie in den aktuellen WZB-Mitteilungen.


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Wellen der Demokratisierung und Autokratisierung 

In den vergangenen 120 Jahren ist die Zahl der Länder, die von Wellen der Demokratisierung und Autokratisierung betroffen sind, kontinuierlich gestiegen. Die derzeitige Anzahl von Staaten, die Autokratisierungsprozesse durchlaufen, ist historisch beispiellos und unterstreicht die Dringlichkeit, folgende Frage zu beantworten: Wie und warum verbreiten sich demokratische und autoritäre Praktiken weltweit in wellenartigen Mustern? Genau dieser Frage geht die WZB-Forscherin Vanessa Boese-Schlosser nach, deren Forschungsgruppe „Waves of Regime Transformation“ im Februar gestartet ist. WAVES wird für fünf Jahre über einen ERC-Starting-Grant finanziert, den die Wissenschaftlerin im vergangenen Jahr gewonnen hat.

Call for Papers

12. Jahreskonferenz zu Migration und Diversität

Vom 25. bis 26. September 2026 findet am WZB die 12. WZB-Jahreskonferenz zu Migration und Diversität der Forschungsabteilung Migration, Integration, Transnationalisierung statt. Das Thema in diesem Jahr: „The Cultural Evolution of Migration and Diversity”. Den Call for Papers zu der von Steije Hofhuis, Ruud Koopmans und Irene Pañeda-Fernández organisierten Konferenz finden Sie hier.

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