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2|26
Guten Tag Gabriele Kammerer,

wir freuen uns schon jetzt auf die 2. Interdisziplinäre WZB-Jahreskonferenz: Sie findet vom 7. bis 9. Oktober 2026 am WZB statt. Außerdem stellen wir zwei neue Studien vor und weisen auf eine Podiumsdiskussion hin, in der es darum geht, Strategien gegen Rechtsextremismus in der Zivilgesellschaft auszuloten.

Neues

Internationale Ordnung im Umbruch – 2. Interdisziplinäre WZB-Jahreskonferenz
WZB-Jahreskonferenz
Großmächte wie auch kleinere Staaten agieren zunehmend jenseits etablierter Regeln; neue Allianzen und Rivalitäten entstehen, Institutionen wie der UN-Sicherheitsrat oder die NATO verlieren an Einfluss. Was lange als stabile Weltordnung galt, ist heute fragmentiert und umkämpft. Die 2. Interdisziplinäre WZB-Jahreskonferenz „Challenges to International Orders: Causes and Consequences“ vom 7. bis 9. Oktober 2026 widmet sich diesen Entwicklungen. Forschende aller sozialwissenschaftlichen Disziplinen sind eingeladen, unveröffentlichte Papers zum Wandel internationaler Ordnungen einzureichen – insbesondere zu Klima, globaler Gesundheit, Migration, Handel, Technologie und Entwicklung. Wir würden uns freuen, wenn Sie den Call for Papers teilen. Die Einreichungsfrist endet am 23. April 2026. 

Eine prominent besetzte Diskussionsveranstaltung am 7. Oktober eröffnet die Konferenz. Hier sind alle Interessierten herzlich willkommen.

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Soziale Herkunft und Anstrengung

Große Medienresonanz hat die neue Studie von Jonas Radl erfahren, die den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Anstrengung nachweist. Der Forscher hat mit einem internationalen Team untersucht, welche Kinder sich in der Schule mehr anstrengen und was das mit ihrer sozialen Herkunft zu tun hat. Kinder aus Familien mit höherem sozialen Status strengen sich zwar mehr an als Kinder aus weniger privilegierten Familien – vor allem wenn es keine Belohnungen gibt. Mit greifbaren Anreizen für die Bearbeitung von Aufgaben wird dieser Unterschied aber deutlich kleiner. Die Studie ist im renommierten Journal American Sociological Review erschienen.

Neue Erkenntnisse zum Gender Wage Gap

Gender Wage Gap
Etwa ein Drittel der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind darauf zurückzuführen, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bezahlen. Das ergibt die Analyse von Daten zu Einkommen und Arbeitszeiten aller Beschäftigten im privaten Sektor in zehn europäischen Ländern und Washington für die Jahre 2010 bis 2019. In diesem Vergleich sticht Deutschland negativ hervor: Nirgends ist der Beitrag der Unternehmen zum Gender Wage Gap so hoch, wie ein internationales Team von Forschenden, darunter WZB-Wissenschaftlerin Anne Sophie Lassen, herausgefunden hat.

Veranstaltungen

25. - 27. März
2026

„Equal Access to Justice: Between Normativity and Reality“

Interdisciplinary Conference

Über den Tellerrand 1

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus
Wir laden herzlich zu der Podiumsdiskussion „Zivilgesellschaft stärken: Gemeinsam gegen Rechtsextremismus. Wie Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wirksam handeln können“ ein, bei der Forschende und Praktiker*innen zusammenkommen, um über diese Fragen zu diskutieren: Wie kann zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus wirksamer unterstützt werden? Wie lassen sich Praxiswissen und wissenschaftliche Evidenz besser miteinander verzahnen, damit vernetztes Handeln Wirkung entfaltet? Die Podiumsveranstaltung am 17. April um 17 Uhr wird vom Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (WZB/FU Berlin) in Kooperation mit der Berlin University Alliance (BUA) organisiert. Ausgangspunkt ist der kürzlich veröffentlichte Policy Brief „Wirksam gegen Rechtsaußen. Eine systematische Analyse zivilgesellschaftlicher Strategien gegen die extreme Rechte“. Zur Anmeldung

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Über den Tellerrand 2

Am Vorabend der Konferenz „Equal Access to Justice“ sind alle Interessierten herzlich zu einem Vortrag von Rebecca Sandefur (Arizona State University) eingeladen. Die US-Professorin ist eine der zentralen Stimmen der gegenwärtigen Rechtssoziologie. Sie hat „Zugang zum Recht“ im Sinne eines people-centered approach konsequent aus der Perspektive der Betroffenen neu gefasst und alltägliche Erfahrungen (zivil)rechtlicher Probleme umfassend empirisch vermessen. Ihre Studien zeigen, dass gravierende Probleme in Bereichen wie Wohnen, Arbeit oder soziale Sicherung von den Betroffenen nur selten als rechtliche Fragen erkannt werden. Den Anmeldelink zu der Veranstaltung mit Rebecca Sandefur „Access to Justice in the 21st Century“ am 25. März, 17.30 finden Sie hier.

Ausblick

WZB-Mitteilungen zum Thema Männer

Jonas Wiedner
Der Fortschritt ist eine Schnecke. Das zeigt das Märzheft unseres vierteljährlichen Forschungsmagazins. „Männer“ ist das Thema dieser WZB-Mitteilungen, und Analysen aus der Bildungs-, Arbeits-, Demokratie- und Migrationsforschung zeugen von der Hartnäckigkeit traditioneller Rollenbilder. Aber auch vom Aufbruch erzählt das Heft, das demnächst online und gedruckt erscheint. Abonnieren können Sie es hier.
 
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Reichpietschufer 50, D-10785 Berlin

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