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5|26
Guten Tag ,

der schöne Mai beginnt mit guten Nachrichten. 2027 wird der Politikwissenschaftler Tarik Abou-Chadi Direktor am WZB. Unsere Pressemitteilung hat eine Welle von Glückwünschen in den sozialen Medien ausgelöst. Eine Freude war auch der „Tag am Wannsee“, ein Vernetzungstreffen in besonders schönem Ambiente.


Neues

Tarik Abou-Chadi wird 2027 Direktor am WZB

Wir freuen uns auf Tarik Abou-Chadi. Der Politikwissenschaftler wird ab Januar 2027 als neuer Direktor am WZB eine Abteilung für Demokratieforschung aufbauen und leiten. Mit seinem künftigen Forschungsprogramm wird er an verschiedene am WZB untersuchte Themen anknüpfen und zugleich neue Impulse setzen.




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Namen sind mehr als Schall und Rauch  

nichts
Heiraten ein Mann und eine Frau, übernimmt in 75 Prozent der Fälle in Deutschland nach wie vor die Frau den Familiennamen des Mannes. Kein Wunder: Lena Hipp hat in einer repräsentativen Erhebung Reaktionen auf Namenswechsel getestet. Männer, die gegen die Norm den Namen ihrer Frau annehmen, werden für weniger karriereorientiert gehalten, sie profitieren aber im privaten Kontext, weil sie als besonders beziehungsfähig gelten. Bei Frauen in diesen Konstellationen wird die Beziehungsorientierung angezweifelt, ohne dass sie andererseits im beruflichen Kontext Prestige hinzugewinnen würden.  

Wenige Frauen in der zweiten Reihe

Weisses Haus
Die Bedrohungen, denen kommunalpolitisch Engagierte immer stärker ausgesetzt sind, führen nicht dazu, dass Frauen sich aus diesem Feld zurückziehen. Eine Studie von Jeyhun Alizade, Fabio Ellger und Co-Autoren belegt für Deutschland: Weder die Häufigkeit noch die Schwere politischer Angriffe beeinflussen den Anteil von Kandidatinnen auf den Wahllisten der betroffenen Gemeinden negativ. Dass die zunehmende Gewalt Frauen auf kommunaler Ebene nicht einschüchtert, gilt allerdings nur für diejenigen, die ohnehin hoch motiviert sind. Frauen, die sich als politisch weniger interessiert beschreiben, werden durch das steigende Risiko durchaus von einer möglichen Kandidatur abgehalten.

Gratulation zum 85. Geburtstag, Jürgen Kocka!

Von „sechs Jahren des Wandels“ spricht Jürgen Kocka selbst, wenn er auf seine Zeit als WZB-Präsident zurückblickt. Den Wandel zu gestalten und dabei das Schützenswerte zu bewahren, diesen Balanceakt verstand Kocka meisterlich. Im Aufbruch ins neue Jahrtausend, von 2001 bis 2007, schärfte der Sozialhistoriker das Profil des WZB. Zum 85. Geburtstag gratuliert ihm seine ehemalige Mitarbeiterin Dagmar Simon im verlinkten Beitrag – und das gesamte WZB schließt sich an. 

Die Messung rassistischer Ungleichheiten

Josefine Matysiak hat ihre Dissertation zum Thema „Die Messung rassistischer Bildungsungleichheiten in Deutschland“ abgeschlossen und erfolgreich verteidigt. Die Arbeit entstand in der Forschungsgruppe Nationales Bildungspanel: Berufsbildung und lebenslanges Lernen; sie wurde jetzt veröffentlicht und ist digital zugänglich. Wir gratulieren herzlich zur Dissertation!

Veranstaltungen

Montag,
18. Mai 2026

Geld, Macht und Demokratie – Politische Theorien öffentlicher Finanzen

Podiumsdiskussion anlässlich der Publikation des Leviathan Sonderbands „Politische Theorien öffentlicher Finanzen“
Leviathan Sonderband
Donnerstag, 
 4. Juni 2026

The Broken Promise of the Internet: Democracy and Digital Power at a Critical Juncture?

Opening Event of the Final Conference of the Research Group Politics of Digitalization
5. - 7. Juni 2026

Zivilgesellschaft und Demokratie

Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung mit der Evangelischen Akademie Tutzing und dem Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

Tellerrand

Ein Tag am Wannsee
Jonas Wiedner
Forschungsergebnisse in die Gesellschaft tragen, Anknüpfungspunkte finden, Netzwerke knüpfen und dabei einen sonnigen Frühlingstag am See verbringen – all das ließ sich beim diesjährigen „Tag am Wannsee“ verbinden. Die Freundinnen und Freunde des WZB brachten gut 25 Interessierte aus Wirtschaft, Verbänden und Politik mit 50 WZB-Promovierenden und -Postdocs für ein Vernetzungstreffen der besonderen Art zusammen. In Speed-Dating-Runden, Diskussionen und Einstunden-Workshops traf Wissenschaft auf Praxis, wurden disziplinäre Grenzen überwunden und Argumente, Fragen und Mailadressen ausgetauscht bis in die späteren Abendstunden. So kann Forschungstransfer gelingen.


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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50, D-10785 Berlin

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Redaktion: Kerstin Schneider, Abteilung Kommunikation
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