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7|26
Guten Tag Kerstin Schneider,
die neuen WZB-Mitteilungen sind da: Einige Einblicke in die Beiträge zum Titelthema "Generationen" erwarten Sie hier im Newsletter. Außerdem berichten wir von unseren Eindrücken vom Nachbarschaftsfest Schöneberg.

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Direktor*in im Bereich Internationale Beziehungen

leer
Am WZB ist für eine neu einzurichtende Abteilung eine unbefristete Vollzeit-Position als Direktor*in (m/w/d)  im (weit gefassten) Bereich Internationale Beziehungen ausgeschrieben. Die Stelle soll mit einer*einem weltweit anerkannten Spitzenforscher*in der Politikwissenschaft, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaft besetzt werden. 

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Neues

WZB-Mitteilungen zum Thema „Generationen"

Eigentlich handelt das ganze Heft vom Weitergeben. Denn viele der Texte zeigen, wie Realitäten der Eltern – Gesundheit, Arbeit, Beziehungen – das Leben ihrer Kinder prägen.

Andere Beiträge gehen auf die Sprengkraft ein, die in der Verteilungsfrage liegt: Wer erbt wie viel? Wessen Interessen zählen?

Unser Schwerpunktthema Juni 2026, „Generationen“, erzählt nicht nur von Familien, sondern von Aushandlungsprozessen ganzer Gesellschaften. 

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Verteilungskämpfe

Szene in einem Hamburger Altersheim
Ein makroökonomisches Modell überlappender Generationen hat Florian Muschwitz entwickelt. Da die Interessen der Einzelnen indirekt in Entscheidungen über den Einsatz öffentlicher Mittel einfließen, ist die demografische Zusammensetzung der Bevölkerung zentral für die Ausgestaltung des Sozialstaats. Muschwitz stellt die Frage, ob alternde Gesellschaften noch genügend politische Kraft aufbringen, in ihre Zukunft (und damit etwa in Bildung) zu investieren. 

Stereotype

Generationen
Boomer: egoistische Karrieristen, Zoomer: hedonistische Selbstverwirklicher. So ungefähr sehen die Bilder aus, mit denen die Medien den Konflikt der Generationen vor allem in der Arbeitswelt beschreiben (und anheizen). Marcel Knobloch, Lena Hipp und Sophia Hunger haben Menschen unterschiedlichen Alters befragt, was an diesen Zuschreibungen dran ist. Spoiler: Jüngere Befragte schneiden etwas positiver ab, sie zeigen fairere Urteile. 

Beziehungsweise

Generationen
Wirken sich Trennungen von Eltern auf das Beziehungsverhalten von Kindern aus? Das fragt Lukas Kern, und er hat eine eindeutige Antwort: Es gibt einen Zusammenhang. 15-Jährige etwa, die Beziehungswechsel der Eltern erlebt haben, haben deutlich öfter bereits erste Dating-Erfahrungen als Gleichaltrige mit konstant zusammenlebenden Eltern. Kern richtet das Augenmerk bewusst und zeitgemäß auf nicht verheiratete Paare; er sieht aber die bereits erforschten Muster aus Scheidungsfamilien bestätigt. 

Über Gene

Neugeborene Zwillinge
Studien schätzen, dass genetische Unterschiede zwischen Personen 10 bis 20 Prozent der Unterschiede in Bildungsabschlüssen erklären können. Tina Baier und Zachary Van Winkle bleiben nicht bei dieser biologischen Analyse stehen. Interessant wird es dort, wo die Stärke dieses Einflusses wiederum von sozialen Aspekten abhängt: In Umgebungen nämlich, die Lern- und Entwicklungsprozesse stützen, zeigen sich die genetisch bedingten Unterschiede stärker.  

Tellerrand

Das WZB beim Nachbarschaftsfest Schöneberg
Nachbarschaftsfest Schöneberg

Wenn die Nachbarschaft zum Fest einlädt, sagen wir gerne zu. Das WZB durfte beim 8. Nachbarschaftsfest am Rathaus Schöneberg am 13. Juni vor dem Bücherbus der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg einen Infostand aufbauen. Das Format bot ideale Bedingungen für den Forschungstransfer: Passant*innen informierten sich über unsere Arbeit, beteiligten sich an Diskussionen und gaben Rückmeldungen. So konnten unsere Forschenden ihre Ideen und Erkenntnisse direkt vermitteln und zugleich wertvolle Eindrücke aus der Bevölkerung mitnehmen.


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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Reichpietschufer 50, D-10785 Berlin

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Redaktion: Kerstin Schneider, Abteilung Kommunikation
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