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Guten Tag ,

der Herbst am WZB steht im Zeichen hochkarätiger Diskussionen: Bei der Auftaktveranstaltung zur 2. Interdisziplinären WZB-Jahreskonferenz sprechen Norbert Röttgen, Odile Renaud-Basso und Katherine Tai über die internationale Ordnung unter Druck. Bundesministerin Karin Prien diskutiert in der Reihe „Wissenschaft trifft Politik“ mit jungen Forschenden. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein! Und wir gratulieren Robert Gorwa zum ERC Starting Grant!

Neues

Internationale Ordnung unter Druck:
Dialog mit Norbert Röttgen, Odile Renaud-Basso und Katherine Tai
Die Internationale Ordnung unter Druck – Ist es Zeit für eine Neuausrichtung?
Fast schon eine Tradition: Ein prominent besetzter Diskussionsabend in der Akademie der Künste am Brandenburger Tor eröffnet am 7. Oktober 2026 die 2. Interdisziplinäre WZB-Jahreskonferenz. Norbert Röttgen, Bundestagsabgeordneter und einer der profiliertesten deutschen Außenpolitiker, Odile Renaud-Basso, Präsidentin der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, und Katherine Tai (angefragt), Executive Director der „Coalition for New Trade“, diskutieren über das Thema „International Order Under Pressure – Is It Time for Readjustment?“ und greifen damit Fragen auf, die viele von uns bewegen: Wie ändern sich die globalen Machtverhältnisse? Wie entwickeln sich transatlantische Beziehungen? Wo steht Europa in diesem Spannungsfeld? Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme.

Wenn Eltern früh sterben


Menschen, die in ihrer Kindheit erleben mussten, dass ein Elternteil schwer erkrankt oder gar stirbt, weisen selbst häufiger psychische Krisen und eine geringere Lebenszufriedenheit auf. Diese Zusammenhänge belegen Studien auch zuverlässig – jedenfalls solange sie Menschen einmalig betrachten und miteinander vergleichen. Eine andere Perspektive nehmen Alessandro Ferrara, Jan Heisig und Jonas Radl ein: Sie nutzen Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), also einer Längsschnittstudie, die Menschen nicht nur einmal befragt, sondern über einen größeren Zeitraum hinweg beobachtet. Und prompt ändern sich die Befunde: Auf längere Sicht sind die negativen Effekte sehr viel kleiner. Dieses Ergebnis und seine Einordnung sind in den WZB-Mitteilungen nachzulesen.

Demokratische Ideale
in Krisenzeiten 

In Umfragen ist die Zustimmung zur Demokratie meist hoch – doch gilt das auch in Krisenzeiten? Umfrageexperimente in sechs Ländern von Christian Rauh, Heiko Giebler, Jan Paul Heisig, Johannes Gerschewski und Jianghong Li zeigen: In Ausnahmesituationen wie etwa einer Pandemie verschieben sich die Prioritäten. Persönliche Freiheiten und alternative Entscheidungsverfahren, zum Beispiel durch Expertengremien, gewinnen oft an Bedeutung gegenüber demokratischen Prinzipien. Die Forschenden betrachten diese Entwicklung mit Sorge, denn das könnte dazu führen, dass demokratische Rechenschaftspflichten der Regierung ausgehöhlt werden und nicht demokratisch legitimierte Akteure an Einfluss gewinnen.

 

Veranstaltungen

Montag,
28. September 2026

Junge Wissenschaft trifft Politik:
Im Gespräch mit Karin Prien

Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend diskutiert mit jungen WZB-Forschenden. 

Bundesministerin Karin Prien
 

Variierendes

Repräsentation und Kompromiss

Streit und Kompromiss sind wichtig für eine Demokratie. Dazu gehört die Auseinandersetzung der Parteien über die künftige Gestaltung der Politik, über Inhalte und Lösungen für gesellschaftliche Fragen. Wer streitet, muss sich im Parlament und in einer Koalition auch einigen können: auf gemeinsame Inhalte, auf neue Gesetze oder Gesetzesänderungen. In ihrem neuen Buch setzt sich Pola Lehmann mit der Frage auseinander, wie Parteien die Präferenzen der Wähler*innen in den Bundestag einbringen, aber auch, wann und warum sie in diesem Prozess Kompromisse schließen müssen.

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Über den Tellerrand

Herzlichen Glückwunsch zum ERC Starting Grant, Robert Gorwa!

Für sein Forschungsprojekt „ALIGNING AI“ erhält WZB-Forscher Robert Gorwa einen Starting Grant des European Research Council (ERC). In seinem Projekt untersucht er unter anderem die unternehmerischen Entscheidungen von großen Tech-Unternehmen, die KI-Tools entwickeln. Mit einem Umfang von 1,5 Mio. Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren ist der ERC Starting Grant das höchstdotierte und prestigeträchtigste Einzelstipendium für Nachwuchsforschende in Europa. 

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Ausblick

WZB-Mitteilungen zum Thema KI

Selten haben zwei Buchstaben in kürzester Zeit so viel Aufmerksamkeit erregt. Doch welche Folgen hat KI für die Wissensproduktion, den Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Miteinander? Prognosen und erste Analysen erwarten Sie Ende September in einem prallen Heft der WZB-Mitteilungen, die Sie hier abonnieren können. 

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Reichpietschufer 50, D-10785 Berlin

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Redaktion: Kerstin Schneider, Kathrin Kliss, Pia Wagner, Abteilung Kommunikation
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